Sinnvolle und soziale Tätigkeit gesucht? Jetzt als Betreuungskraft bewerben!

Betreuer-FAQ

(Frequently Asked Questions für Betreuer*innen)

Häufig gestellte Fragen zum Betreuerjob.

Grundsätzliches

Der Notmütterdienst (NMD) ist ein Betreuungsdienst für Menschen in Notsituationen und mit Hilfebedarf. Durch persönliche und individuelle Betreuung helfen wir Familien mit Kindern, Senioren, Menschen mit Behinderung oder anderen hilfsbedürftigen Personen im Alltag. Dabei steht bei uns im Vordergrund, eine Entlastung genau dort zu ermöglichen, wo sie gebraucht wird. Sei es im Haushalt, bei der Kinderbetreuung oder der Begleitung und Unterstützung von Senioren bis hin zu leichten pflegerischen Tätigkeiten. Unsere Betreuungspersonen und Alltagshelfer bekommen laufend je nach Eignung unsere aktuellen Einsätze mitgeteilt und können diese je nach zeitlicher Verfügbarkeit übernehmen, wenn alle Voraussetzungen gegeben sind.
Wir suchen Personen jeden Alters, die engagiert, motiviert und zuverlässig sind und in der Kinderbetreuung, Seniorenbetreuung oder Haushaltshilfe tätig werden möchten. Jeder, der sich für diese Tätigkeitsbereiche interessiert, kann sich beim NMD bewerben. Dabei ist zu beachten, dass es sich um eine selbstständige Tätigkeit und nicht um ein Beschäftigungsverhältnis handelt. Zudem solltest Du berufliche oder private Erfahrung in den jeweiligen Bereichen mitbringen. Für pflegerische Tätigkeiten ist eine entsprechende Qualifikation erforderlich.
Alle unsere Betreuer durchlaufen einen mehrstufigen Prüfungsprozess, bevor sie in ihren ersten Einsatz gehen können. Dabei lernen wir jeden Betreuer persönlich kennen und fordern neben der Überprüfung der Personalien (Vorlage der Ausweiskopie) von jedem Betreuer ein aktuelles und einwandfreies erweitertes Führungszeugnis. Zudem prüfen wir Qualifikationsnachweise, Zeugnisse und verlangen die Vorlage des Gewerbescheins, der Steuernummer und ggfs. der Arbeits- und Aufenthaltserlaubnis. Unsere Betreuer verfügen alle über meist langjährige berufliche Erfahrung in den jeweiligen Tätigkeitsbereichen und haben teilweise Qualifikationen wie Erste-Hilfe-Kurse (am Kind), eine Alten- oder Krankenpflegeausbildung, oder sind Demenzbetreuer nach §87b SGB XI etc.
Die Betreuungspersonen vom Notmütterdienst arbeiten auf selbständiger Basis in Form eines Kleingewerbes mit uns zusammen. Es handelt sich demnach nicht um ein Angestelltenverhältnis bzw. um eine Teilzeit- oder Vollzeitstelle, sondern um eine selbstständige Tätigkeit.
Im Gegensatz zu einem Angestelltenverhältnis handelt es sich bei einer selbstständigen Tätigkeit nicht um ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis. Das bedeutet, Du kannst selbst entscheiden, welche Tätigkeiten Du zu welchen Bedingungen annimmst und welche nicht. Auch Deine Arbeitszeiten und den Arbeitsort (in den verfügbaren Notmütterdienst-Städten) kannst Du selber festlegen und nur die Einsätze übernehmen, die für Dich gut passen. Als Selbstständiger stellst Du deine eigene Honorarrechnung nach erfolgtem Einsatz an den Notmütterdienst. Bitte beachte, dass die Tätigkeit als selbstständige Betreuungsperson eine nebenberufliche Tätigkeit darstellt und Du für Deine Steuer- und Sozialversicherungsabgaben sowie für Deine Krankenversicherung selbst verantwortlich bist.
In der Regel ja. Jeder, der nebenbei selbstständig tätig ist und mit der Nebentätigkeit Geld verdient, benötigt einen Gewerbeschein. In der Regel wirst Du ein Kleingewerbe anmelden, sofern Deine steuerpflichtigen Einnahmen im Eröffnungsjahr 17.000€ nicht übersteigen. In diesem Fall fällst Du unter die Kleinunternehmerregelung und brauchst auf Deinen Rechnungen keine Umsatzsteuer auszuweisen. Falls dies nicht auf Dich zutrifft, teile das bitte deinem zuständigen Notmütterdienst-Team mit.
Deinen Gewerbeschein beantragst Du je nach Stadt, in Deinem Rathaus, dem Ordnungsamt oder im Bürgerbüro. Viele Städte bieten inzwischen die Möglichkeit an, im Internet das Gewerbeschein-Antragsformular zu downloaden oder das Gewerbe auch direkt online zu beantragen. Je nach Stadt wird eine Gebühr zwischen 15,- und 60,- € fällig.
Nach jedem Einsatz stellst Du uns Deine erbrachte Leistung in Rechnung. Dazu benötigen wir einen unterschriebenen Stundenzettel. Eine Muster-Rechnung findest Du hier in Kürze.
Ja! Die Tätigkeit beim Notmütterdienst sollte immer eine Nebentätigkeit sein. Bitte achte darauf, dass sie nicht mehr als 20 Stunden pro Woche umfasst und Dein erzielter Verdienst bei uns nicht höher als das Haupteinkommen ist.
Du bist selbstständig und kannst Dir Deinen Urlaub jederzeit frei einteilen. Allerdings legen wir hierbei großen Wert auf gute Kommunikation und begrüßen es, wenn wir über Deine Abwesenheiten frühzeitig informiert werden, damit wir rechtzeitig einen Ersatz für deinen Klienten suchen können. Dasselbe gilt bei Krankheit: Mithilfe einer frühestmöglichen Mitteilung suchen wir rechtzeitig Ersatz.

Bewerbung

Bitte fülle unser Online-Bewerbungsformular aus. Wir überprufen anschließend Deine Angaben, lernen einander persönlich kennen, und wenn auf beiden Seiten ein Interesse an einer Zusammenarbeit besteht und uns alle notwendigen Dokumente vorliegen, nehmen wir Dich in unsere Betreuer-Kartei auf. Hier kommst Du zur Online-Bewerbung: https://www.notmuetterdienst.de/betreuer-werden
Na klar! Alle Betreuer sind haftpflichtversichert. Eventuelle Schäden, die im beim Klienten durch Dich zustande kommen, übernimmt demnach unsere Versicherung. Alle anderen Versicherungen wie z.B. Kranken- und Sozialversicherung müssen von Dir privat getragen werden. Wenn Du bei einem anderen Arbeitgeber eine Festanstellung hast, übernimmt dieser die Kosten dafür. Dafür musst Du darauf achten, dass Deine Nebentätigkeit 20 Stunden pro Woche nicht übersteigt und dass Dein erzielter Lohn nicht höher als Dein Haupteinkommen ist.
Wir senden dir regelmäßig Jobangebote per E-Mail zu. Du kannst entscheiden, welcher Einsatz für Dich in Frage kommt und dich darauf bei uns melden. Wir prüfen unter allen Rückmeldungen, welcher Betreuer am besten in welchen Einsatz passt und geben schicken Dir, sobald Du einen Einsatz übernimmst, eine Einsatzvereinbarung mit den Kontaktdaten des Klienten zu.

Die Betreuertätigkeit

Du bist selbstständig und kannst Dir vollkommen flexibel einteilen, wie viele Stunden Du für uns arbeiten möchtest. Wenn Du bereits einen Auftrag angenommen hast, ist die Stundenzahl, die in deiner Einsatzvereinbarung bindend! Bitte achte darauf, dass Du nicht mehr Stunden leistest, als vereinbart. Diese können wir Dir nicht ausbezahlen.
Sobald wir Dir die Einsatzvereinbarung mit den Klientendaten zugeschickt und Du diese bestätigt hast, ist eine Absage nicht mehr möglich. Unsere Klienten müssen sich auf die versprochene Hilfe verlassen können. Solltest Du aufgrund von z.B. schwerer Krankheit doch mal kurzfristig absagen müssen, setze Dich bitte umgehen mit deinem zuständigen Notmütterdienst-Büro in Verbindung.
Nein! Da Du Vertragspartner vom Notmütterdienst und nict vom Klienten bist, sind sämtliche Änderungen ausschließlich über unser Büroteam möglich. Weichst Du von dem vereinbarten Umfang oder den Zeiten ab, können wir Dir für diese Stunden keine Bezahlung garantieren.

Alles rund um's Geld

Dein Stundenlohn variiert zwischen den einzelnen Städten. Bitte kontaktiere Deine zuständige Geschäftsstelle vorab telefonisch, wenn Du Deinen möglichen Stundenlohn erfahren möchtest.
Sobald Du Deine Rechnung mitsamt dem Stundennachweis an Dein zuständiges Notmütterdienst-Büro gesendet hast, bekommst du in der Regel innerhalb von 14 Tagen Dein Honorar auf Dein Konto überwiesen.
Nein, für Dich fallen keinerlei Kosten an.
Auf der Rechnung müssen Absender, Rechnungsnummer, Steuernummer, Einsatznummer, Einsatzzeit, Stundenumfang, Stundensatz und Bankverbindung enthalten sein. Zusätzlich benötigen wir die vom Klienten unterschriebene Einsatzdokumentation im Orginal. Ein Muster-Rechnungsformular stellt Dir unser Büroteam gerne zur Verfügung
Für gewöhnlich nicht, wenn Du unter die Kleinunternehmerregelung fällst (d.h. Umsatz des Gewerbes im vergangenen Geschäftsjahr unter 17.500€ und im laufenden Jahr voraussichtlich unter 50.000 €). Zusätzlich kannst Du als Betreuer beim Notmütterdienst die Übungsleiterpauschale von 2.400€/Jahr geltend machen und diesen Betrag zusätzlich steuerfrei verdienen.
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