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Warum sich Hilfebedarf nicht immer planen lässt

Die Coronakrise bringt die Welt in Aufruhr. Angesichts der aktuellen Situation muss auch der NMD immer wieder neu auf wechselnde Anforderungen reagieren. 

Die Nachrichten überschlagen sich, manchmal trudeln neue Schlagzeilen im Minutentakt ein: Die anhaltende Pandemie mit Covid-19 bringt derzeit die gesamte Welt in Aufruhr. Als Notmütterdienst sind wir hier zum Einen in besonderer Weise gefragt, zum Anderen aber auch selbst von der wechselhaften Lage betroffen. Schließlich lautet eine unserer wichtigsten Aufgaben: Wir möchten dazu beitragen, dass Menschen in Notsituationen ihren gewohnten Alltag so ruhig und normal wie möglich beibehalten zu können. Deshalb haben wir als eine Maßnahme früh darauf gesetzt, ausreichend Betreuungskräfte für den wachsenden Bedarf an häuslicher Hilfe und Unterstützung bereitzuhalten. Mit geschlossenen Kitas, Kindergärten und Schulen sowie dem Wegbrechen zahlreicher ambulanter Hilfsangebote war davon auszugehen, dass noch mehr Familien, Senioren und andere Hilfesuchende unser Angebot in Anspruch nehmen möchten.

Tatsächlich erreichte uns in der Geschäftsstelle sowie Bundeszentrale Frankfurt, aber auch in Berlin und an anderen Standorten  zunächst eine nie dagewesene Flut an Anfragen. Um möglichst allen gerecht zu werden, haben wir aktiv potentielle neue Betreuer*innen gesucht – über die sozialen Kanäle, aber auch im Rahmen einer Pressemitteilung, die zum Beispiel von lokalen Frankfurter Medien verbreitet wurde. Auch Magazine wie Spiegel haben über unser Angebot berichtet. Dafür sind wir sehr dankbar!

Gerade in Krisenzeiten möchten wir Menschen vermitteln, dass wir weiterhin für sie da sind und alles tun, um auch unter schwierigen Umständen  arbeiten zu können. Zugleich wollten wir insbesondere Künstler*innen, Solo-Selbständigen oder zum Beispiel Aushilfskräften in der Gastronomie, denen plötzlich Aufträge und Arbeitsmöglichkeiten wegbrechen, eine sinnstiftende Tätigkeit für den Übergang ermöglichen.

Nur knapp eine Woche später ergibt sich nun leider ein deutlich anderes Bild. Die Maßnahmen zur Ausbreitung von Covid-19 sind nochmals massiv verschärft worden, was wir vollumfänglich unterstützen und begrüßen. In gleicher Weise nehmen allerdings auch Ängste und Unsicherheiten angesichts des weitreichenden Kontaktverbots zu. 

In Folge dessen haben etliche Klientinnen und Klienten ihre Betreuungsverträge beim NMD gekündigt oder bis auf Weiteres auf Eis gelegt – darunter viele, die seit langer Zeit bestanden. Was dies für die weitere Zukunft bedeutet, können wir angesichts der sich stetig verändernden Lage noch nicht einschätzen. Hilfebedarf in Notsituationen lässt sich niemals planen. Das wissen wir und danach handeln wir. Trotzdem stellt die aktuelle Situation auch uns vor immer wieder neue Herausforderungen.

Als Notmütterdienst Familien- und Seniorenhilfe e.V. respektieren wir selbstverständlich die Entscheidung aller Menschen, die in diesen Zeiten vorerst auf ihre gewohnte Unterstützung im Alltag verzichten oder diese anderweitig zu organisieren versuchen. Wir freuen uns über die Möglichkeiten ganz praktischer Hilfen, die aktuell angeboten werden. Gleichzeitig wissen wir, dass unser Angebot hierdurch in vielen Fällen nicht ersetzt werden kann.

Deshalb unser Appell: Scheuen Sie sich bitte nicht, sich bei Fragen und Unsicherheiten direkt an uns zu wenden! Aktuell setzen wir alles daran, unsere Einsätze für alle Beteiligten unter höchsten Sicherheitsanforderungen durchführen zu können. Mit einer Sonderseite zum Coronavirus informieren wir über den aktuellen Stand der Dinge.

Zum aktuellen Zeitpunkt scheint der Bedarf an Hilfsangeboten gut durch unsere erfahrenen Betreuer*innen gedeckt werden zu können. Doch dieser Status kann sich, wie wir jetzt selbst erfahren mussten, binnen kürzester Zeit wieder ändern. In jedem Fall werden wir selbstverständlich alle eingegangenen Bewerbungen prüfen und uns bei Bedarf umgehend melden – denn so oder so: es wird eine Zeit nach dieser Krise kommen! 

Bis dahin wünschen wir all unseren Klient*innen, Freund*innen, Interessierten & Hilfesuchenden gute Gesundheit und gute Nerven, um die aktuelle Lage – gemeinsam mit uns oder anderen – zu meistern.

Werden Sie ein Teil vom Notmütterdienst!

Wir suchen immer zuverlässige und sozial engagierte Menschen, die uns dabei unterstützen, Familien in Notsituationen zu helfen. Wenn auch Sie Interesse haben, zukünftig mit uns gemeinsam Menschen zu helfen, kontaktieren Sie uns hier!

Wir freuen uns!

GERN GELESEN

Wir bilden aus!

Der NMD Berlin bietet eine Kaufmännische Ausbildung im Gesundheitswesen, Start: 01. 08. 22.

Bitte weitersagen!

Aktuell erreichen den NMD viele Anfragen. Deshalb benötigen wir dringend Unterstützung – und belohnen zusätzliche Einsätze und Weiterempfehlung!

Tatkräftige Unterstützung

Ab sofort ist Sirine Mhalla als Einsatzmanagerin für unser Frankfurter Büro tätig. Zuvor konnte sie selbst schon Erfahrungen als freie Betreuerin sammeln.

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Im März 2022 hat der NMD Berlin das Projekt OPORA ins Leben gerufen. Wir blicken zurück auf ein erfolgreiches Jahr und schauen auf neue Vorhaben, um das Angebot sukzessive zu erweitern.

Brückentage in den Frühen Hilfen

Mit dem Angebot „Brückentage in den Frühen Hilfen“ unterstützen wir Frankfurter Eltern gezielt ab der Schwangerschaft und in den ersten Lebensjahren ihres Kindes in belastenden Lebenslagen.

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Online einkaufen und den NMD unterstützen

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