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„…da habe ich mir gedacht: Auch Dresden braucht den Notmütterdienst!“

Wer sind die Menschen, die für den NMD arbeiten? Seit März 2021 kümmert sich Berit Schulze mit ganz viel Herzblut und Elan um den Aufbau unseres Regionalbüros in Dresden. Hier stellen wir unsere neue Regionalbüroleiterin vor.

Neben Leipzig/Halle sowie Chemnitz/Erzgebirge ist der Notmütterdienst Familien- und Seniorenhilfe e.V. jetzt schon mit einem dritten Regionalbüro in den neuen Bundesländern vertreten: Dresden bereichert seit März 2021 die „NMD-Landkarte“. Und darauf sind nicht nur wir, sondern auch die Leiterin unseres neuen Regionalbüros vor Ort, Berit Schulze, ein bisschen stolz.

Berit Schulze freut sich schon darauf, Dresdner Familien, Seniorinnen und Senioren in Not zur Seite zu stehen. Foto: Privat.

Die letzten Wochen hat sich die 41-jährige Dresdnerin mit dem Aufbau der nötigen Strukturen beschäftigt: Zum Beispiel Jobanzeigen ausschreiben, Bewerbungen sichten, die passenden Kandidatinnen und Kandidaten auswählen. „Ich habe jetzt eine Handvoll Betreuungskräfte, die für die Einsätze in Familien und bei älteren Mitmenschen bereit stehen“, freut sich Berit Schulze. Ein polizeiliches Führungszeugnis ist für die Arbeit beim Notmütterdienst ebenso unerlässlich wie, klar, ein großes Herz für Menschen und die Bereitschaft, sich immer wieder neu auf wechselnde, oft auch herausfordernde Situationen einzustellen.

Damit hat auch unsere neue Regionalbüroleiterin beste Erfahrung: Als gelernte Erzieherin arbeitet sie seit mehreren Jahren in einer großen Klinikschule. Hier werden Kinder, oftmals mit geistiger oder körperlicher Behinderung, zwischen ihren Therapiestunden und Behandlungen betreut. Eine Aufgabe, die Berit Schulze viel Freude bereitet. „Die meisten Patientinnen und Patienten bleiben nur einige Wochen“, erklärt die Dresdnerin, „ich versuche, sie in dieser Zeit so gut wie möglich zu unterstützen.“

Die Idee, ihre Erfahrungen auch beim Notmütterdienst einzubringen, kam eigentlich ganz zufällig: Der „Sachsenspiegel“, eine Sendung des Mitteldeutschen Rundfunks, zeigte Ende 2020 einen Beitrag über den Notmütterdienst in Chemnitz. Unser Verein war Berit Schulze gleich sympathisch, wie sie verrät. „Ich komme ja selber aus der sozialen Branche. Mein Mann schaute mit mir zusammen die Sendung, wir blickten uns an, und ich sagte: ‚So eine Arbeit könnte mir doch auch gefallen’…“ Die Dresdnerin lacht. „Also kontaktierte ich gleich den Notmütterdienst – ursprünglich übrigens, um mich als Betreuerin zu bewerben. Es gab allerdings noch gar kein Regionalbüro in Dresden, für das ich hätte arbeiten können.“

Nach einigen Gesprächen mit der Geschäftsstelle in Berlin und später auch unserer Kollegin im Regionalbüro Chemnitz war die Entscheidung gefallen: Wieso eigentlich nicht gleich ein eigenes Regionalbüro für die sächsische Landeshauptstadt ins Leben rufen? „Bald war ich mir sicher: Auch Dresden braucht den Notmütterdienst!“, erklärt Berit Schulze.

Mitten in der Pandemie hat sie sich nun die Etablierung unseres neuen Büros vor Ort zur Aufgabe gesetzt. „Es ist eine schöne, eine aufregende Herausforderung. Jetzt geht es erst einmal darum, uns in Dresden bekannt zu machen.“ Dazu sucht die 41-jährige, die übrigens selbst Mutter eines erwachsenen Sohnes ist, den Kontakt mit Kliniken und sozialen Trägern. Die Rückmeldungen seien durchweg positiv, erklärt Berit Schulze. Sie freut sich schon darauf, den Dresdner Familien und Senioren in Notsituationen zur Seite stehen zu können.

Herzlich willkommen beim NMD, liebe Berit – und viel Erfolg für deine Arbeit vor Ort in Dresden!

Hilfe, Kinder- oder Seniorenbetreuung gesucht? Der NMD Dresden ist ab sofort für Familien, Seniorinnen und Senioren in der sächsischen Landeshauptstadt da. Bei Bedarf freut sich Berit Schulze über einen Anruf unter T 0351 27181013 oder eine Anfrage via E-Mail: rb.dresden@notmuetterdienst.de

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